(Übernommen vom Zukunftsinstitut FRANKFURT, DE)

 

Wie sieht die Arbeitswelt von morgen aus? Erleben wir unter dem Eindruck der Digitalisierung einen radikalen Umschwung? Welche Schlüsselkompetenzen müssen Mitarbeiter und Führungskräfte künftig mitbringen? Durch die Entwicklung von der Industrie- zu einer Kreativökonomie bleibt in der Arbeitswelt kein Stein auf dem anderen.

Klar ist: In diesem Wandel braucht es mehr Mut und Gestaltungswillen und weniger ängstliches Sicherheitsdenken; mehr Vertrauen und Freiheit und weniger Kontrolle und Struktur.

 

Organisation und Selbstverantwortung
Hierarchisch organisierte Unternehmen mit eindeutigen Jobbeschreibungen verschwinden mehr und mehr. Im digitalen Zeitalter definieren Mitarbeiter nicht nur ihre Aufgaben und setzen sich ihre Ziele selbst, sie übernehmen zugleich auch mehr Selbstverantwortung. Dabei verantworten sie sich jedoch nicht mehr gegenüber ihren Vorgesetzten, sondern gegenüber der Organisation und ihren großen Zielen.

Kreatives Nichtstun: Das Faulheitsprinzip
Wer längere Zeit nichts tut, gilt als faul. Allerdings steuern wir durch die zunehmende Digitalisierung auf eine grundlegende Veränderung unseres Wirtschaftssystems hin: Die Automatisierung zahlreicher Prozesse wird dem arbeitenden Menschen mehr freie Zeit ermöglichen. Nun gilt es, Strategien zu entwickeln, diese neu gewonnene Zeit nicht zu vertrödeln, sondern sinnvoll zu nutzen, um Kreativität zu fördern.

Social Entrainment
„Gleich zu ticken“ beschreibt den Zustand eines ähnlichen Denkens und eines damit verbundenen Vertrauens ineinander. Diese Synchronisation in Organisationen zu erzeugen, wird zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil, den zahlreiche Start-up bereits jetzt erfolgreich für sich nutzen.

ProAging Goes Real
Um Krisen zu meistern, bedarf es Erfahrung. Aus diesem Grund ist es wichtig für Unternehmen, auf die Weisheit der älteren Mitarbeiter zu setzen und sie im Unternehmen zu halten bzw. zu reintegrieren.

Playful Work
Es ist an der Zeit, eine spielerische Unternehmenskultur zu etablieren. Die Kreativökonomie ist dabei, den Gegensatz zwischen ernsthafter Arbeit und freudvollem Spiel aufzulösen. Denn nur wer es versteht, richtig zu spielen, kann Neues kreieren und Innovation vorantreiben.

Loving Complexity
Die zunehmende Komplexität erweckt bei Führungskräften ein Gefühl der Unentscheidbarkeit von Sachlagen. Es gilt, aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit der Simplifizierung aufzubrechen in ein ganzheitliches, aufgeklärtes Unternehmertum, das Komplexität als Chance begreift. Künftig geht es darum, Komplexität zu akzeptieren, ja sie sogar lieben zu lernen, um sie managen zu können. Welche Werkzeuge können Führungskräfte ihren Mitarbeitern an die Hand zu geben, mit denen sie eigenverantwortlich Aufgaben lösen können?

Diversity Management
Eine zentrale Führungsaufgabe beinhaltet die Förderung eines produktiven Miteinanders von Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, sozialem und kulturellem Background sowie differierenden Lebensstilen. Denn die Vorteile der Vielfalt sind mannigfach.

Mindful Solutions
Zahlreiche Organisationen haben erkannt, wie wichtig ein achtsamer Umgang mit sich selbst und unter Kollegen ist. Unternehmen bieten daher zunehmend Kurse und Trainings für mehr Mindfulness an. Aus gutem Grund entwickelt sich Mindfulness zu einem Bestandteil der allgemeinen Bildung.

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